Archive for the 'Bücher' Category

Trivial Delight #29 – Schon wieder Japan und Essen und ich will immer noch Urlaub

Sunday, August 6th, 2006
 Seit ich versuche, vor dem Urlaub noch ein bisschen abzunehmen, denke ich nur noch ans Essen. Schlimm. Meine Freunde und Familie können euch bestätigen, dass ich nur noch von Essen und Kochen und Zutaten rede. Liegt aber vielleicht auch ein bisschen daran, dass ich das Thema auch sonst so spannend finde, gerne koche und generell stundenlang in Kochbüchern schmökern könnte.
In Naomi Moriyamas Buch geht es darum, warum japanische Frauen so schlank bleiben und bis ins hohe Alter fit sind. Die Tipps, die man dabei bekommt und gut und meiner Ansicht nach auch in vielen Fällen im Alltag anwendbar (wird sich noch rausstellen, was ich davon auf Dauer durchhalte), gelegentlich wird es aber zu euphorisch, wenn nur noch von der japanischen Küche und insbesondere der ihrer Mutter geschwärmt wird. Kann man aber verkraften. Leider wurden auch die prinzipiell interessanten Rezepte knallhart ins Deutsche übersetzt und man sich erst selber rausfinden, wieviel Gramm Linsen (oder Zucker oder Reis oder was-weiß-ich) denn wohl so in einer “cup” sind. Schade, eine kurze Informationsseite dazu wäre schön gewesen.

Ansonsten freue ich mich über meinen neuen Freund in der Küche, nach der unbeschreiblich praktischen Digitalwaage nun ein ebenso unbeschreiblich praktischer Reiskocher. Beim ersten Versuch hat er 1A-Sushireis gezaubert. Da hoffe ich mal, dass das auch in Zukunft so gut funktioniert.

Und die Chicks haben unrecht: Ben & Jerry’s Eis ist doch besser. Ätsch. Was kauft ihr auch Cherry Garcia und lasst Chocolate Chip Cookie Dough im Regal stehen? So kann das ja nichts werden.

Links zur Sendung:
Le Reiskocher von Gastroback
Die Chicks und das Eis

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Trivial Delight #29 – Schon wieder Japan und Essen und ich will immer noch Urlaub

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Trivial Delight #28 – Bel Canto von Ann Patchett (und ich will Urlaub, Teil 1)

Thursday, August 3rd, 2006
 Die Geburtstagparty für einen japanischen Geschäftsmann im Haus des Vizepräsidenten eines kleinen südamerikanischen Staates endet abrupt, als Terroristen ins Haus eindringen und die Gäste als Geiseln nehmen. Eigentlich war der Plan, den Präsidenten zu entführen, dieser ist aber gar nicht anwesend, da er seine Lieblingsseifenoper nicht verpassen wollte. Mangels Plan B richten sich Terroristen und Geiseln langsam in dem großen Haus ein, und die unsichtbaren Barrieren lösen sich immer mehr in Luft auf. Ein wunderschönes Buch, in dem es kein Gut und Böse, kein Schwarz und Weiß gibt, sondern nur ganz verschiedene Menschen in einer ungewöhnlichen Sitation.
Obwohl es bei mir etwas gedauert hat, bis ich mich in das Buch “hineingelesen” habe, war ich dann doch wie gefesselt und konnte kaum aufhören. Ein absolute Empfehlung.

Links zur Sendung:
Ann Patchett
Interview (auf Englisch) mit Ann Patchett

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Trivial Delight #28 – Bel Canto von Ann Patchett (und ich will Urlaub, Teil 1)

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Autsch. Vom Science-Fiction-Stöckchen getroffen.

Tuesday, July 25th, 2006

Da kam’s. Vom EmmJay.

Also erstmal die Geschichte mit dem Helden.
Weil mir spontan keiner einfiel, bin ich dann mal in mich gegangen. Garvin meint zwar, Arthur Dent würde eine glatte Null auf der Heldenskala erreichen, das sehe ich aber nicht so. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, irgendwas Bedeutendes über seine Kindheit erfahren zu haben. Also immerhin ein einsames Pünktchen. Bleibt aber trotzdem mein Held. Schon allein, weil er Brite ist.

Mein Nerd-Score ist erschreckend niedrig. Ich bin enttäuscht und möchte nicht weiter darüber reden.

Dann muss ich auch noch feststellen, dass ich quasi keine Science-Fiction-Literatur lese: Lediglich 4 der 100 Bücher (#51, #61, #84 und natürlich #85) hab ich gelesen. Da hab ich also noch was vor.

Bei Filmen sieht’s auch bei mir schon besser aus. Da hab ich immerhin 13 von 50 gesehen (#1, #2, #5, #8, #9, #12, #19, #24, #36, #38, #39, #40 und #43). Also muss ich mich nicht so wahnsinnig schämen.

So, bin ich jetzt durch? War da sonst noch was?

Da es im Moment zu warm ist und der Ventilator in die falsche Richtung ventiliert, erspare ich mir das weiterwerfen. Ich würde ja höchsten den Kollegen M. direkt gegenüber treffen und der hat bestimmt keinen Blog. Wer will, macht’s nach. Eventuell komme ich später noch zu Kräften und werfe dann ganz gezielt weiter.

Trivial Delight #26 – Sonntag abends mit zwei Jungs: Jim Noir spielt und singt & Dave Eggers schreibt

Sunday, July 23rd, 2006
 Ich weiß ja bei diesem Jim Noir nicht so wirklich, was ich glauben soll, weil überall was anderes steht. Angeblich ist er 1982 geboren, wenn mir aber jemand erzählt hätte, das wäre eine Platte aus den Sechzigern, hätte ich ihm wahrscheinlich geglaubt. Erinnert mich an Donovan, Nick Drake und Simon & Garfunkel, also kann ich diese “Tower of Love” ja nur lieben. Hach. Seufz.
Dave Eggers ist hier eine moderne Variante des Salinger Klassikers “Der Fänger im Roggen” gelungen. Den Unfalltod eines Freundes im Nacken und 38.000 gefühlt unverdiente Dollar in der Tasche will Will mit seinem Freund Hand eine Woche um die Welt fahren, und das Geld bedürftigen Leuten schenken. Vollkommen ahnungslos stürzen sich die Freunde in ein Abenteuer, das eigentlich viel zu groß für sie ist und müssen immer wieder feststellen, dass nichts so einfach klappt, wie sie es sich vorgestellt haben. Dave Eggers beschreibt hier wunderbar die Orientierungslosigkeit junger Menschen, ohne dass das Buch je wirklich deprimierend wird. Meiner Ansicht nach auch ein tolles Sommerbuch, deswegen konnte ich auch nicht mehr damit warten, es euch ans Herz zu legen.

Songs in der Sendung:
Jim Noir – Key of C

Links zur Sendung:
Jim Noir – Offizielle Seite
Jim Noir – Offizielle Seite in Deutschland
Jim Noir bei Wikipedia
Dave Eggers bei Wikipedia
Rezension zu “Ihr werdet noch merken, wie schell wir sind” bei Perlentaucher.de

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Trivial Delight #26 – Sonntag abends mit zwei Jungs: Jim Noir spielt und singt & Dave Eggers schreibt

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Trivial Delight #25 – Unvorbereitet am Sonntag mit Japan (schon wieder), Bücherlisten und wichtigen Partytipps

Sunday, July 16th, 2006
 Heute musste ich mich mal erholen, nachdem wir Freitag und Samstag eingeladen waren. Dafür gibt es noch was zu unseren Japan-Erlebnissen in Düsseldorf, zu meinen Bücherlisten und ich erkläre euch ausführlich, warum man eine Bierflasche möglichst nicht mit einer Druckerpatrone öffnen sollte.
Ansonsten gibt’s gute Nachrichten: Meine Jim Noir-CD ist da und alle Zamonien-Bücher hab ich auch durch. Na bitte, geht doch.
Nächstes Mal gibt’s dann wieder eine “normale” Sendung. Hoffe ich jedenfalls. Hört bei dem Wetter überhaupt jemand richtig zu?

Links zur Sendung:
Kushi-Tei of Tokyo in Düsseldorf
Puddly Awards von Powell’s Books
Die Zamonien-Bücher von Walter Moers

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Trivial Delight #25 – Unvorbereitet am Sonntag mit Japan (schon wieder), Bücherlisten und wichtigen Partytipps

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Trivial Delight #24 – Japanlaune und fast dazu passende Literatur und die wunderbare Jenny Lewis (mit Anhang)

Friday, July 14th, 2006
 Verrückt nach Bento-Boxen sind sie alle. Und ich jetzt auch. Bentos sind so in etwa die luxuriösere oder zumindest kreativere Variante des klassischen Pausenbrots. Wer sich davon überzeugen will, sieht sich am besten die Bilder der passenden Flickr-Group. Sehr beeindruckend, auch wenn ich befürchte, dass mir die Geduld fehlt, und ich aus meinen Mini-Würstchen keine Kraken basteln werde.
Das hier wird meine (erste) Bento-Box. Hübsch, was?
Kathy arbeitet als Betreuerin und erinnert sich mit 31 Jahren an ihre Kindheit und Jugend im idyllischen aber vom Rest der Welt abgeschnittenen Hailsham, der Schule, in der sie mit ihren Freunden Ruth und Tommy aufwuchs. Alle Kinder von Hailsham teilen ein Schicksal: Sie sind geklont werden später ihre Organe spenden.
Kazuo Ishiguro ist hier ein wunderbares Buch geschrieben, dass trotz des bedrückenden Themas sehr schön und berührend ist. Ich war richtig begeistert, zumal ich überhaupt nichts von der Geschichte wusste, als ich mit dem Lesen anfing. Sehr beeindruckend und absolut empfehlenswert.
Rilo Kiley ist toll. Viel mehr hab ich dazu auch nicht zu sagen. Außer vielleicht, dass Rilo Kiley toll ist. Und wunderbar. Und toll. Ja ja, ich hör jetzt auf. Pssst. Rilo Kiley ist toll.

Musik in der Sendung:
Plastic Soul Band – Johnny No Ota
Rilo Kiley – Science vs. Romance

Links zur Sendung:
Bento bei Wikipedia
Flickr-Group für Bentos
Cooking Cute – a bento blog
Bentoboxen bei Jlist
Rilo Kiley bei Wikipedia (auf Englisch)
Kazuo Ishiguro bei Wikipedia

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Trivial Delight #24 – Japanlaune und fast dazu passende Literatur und die wunderbare Jenny Lewis (mit Anhang)

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Trivial Delight #23 – Ende der Fußball-WM, die Couchcoders und viel Kleinkram

Monday, July 10th, 2006

 Diesmal wieder alles mögliche durcheinander, mangelnde Vorbereitung sei Dank.

Folgende Serien im Kurzporträt: Close to Home, Ghost Whisperer und Beauty and the Geek.

Erwähnte Bücher und CDs:
Plötzlich Prinzessin (The Princess Diaries) von Meg Cabot
Bibbi Bokkens magische Bibliothek von Jostein Gaarder
Alles, was wir geben mussten (Never Let me Go) von Kazuo Ishiguro
Goodbye Alice in Wonderland von Jewel
Tower of Love von Jim Noir

Links zur Sendung:
Saddle Creek Records

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Trivial Delight #23 – Ende der Fußball-WM, die Couchcoders und viel Kleinkram

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Tipps von isabo

Friday, July 7th, 2006

Heute: Wie man Amazon-Rezensionen schreibt, damit auch alle, einfach alle, was davon haben.

Darf ich an dieser Stelle auch noch mal mein Lieblingstotschlag-Argument nennen:

“Wer das Buch nicht gut fand, hat es nur nicht verstanden.”

Ja. Genau.

Vorrat

Thursday, July 6th, 2006

Wie viele Bücher braucht man wohl für 14 Tage Erholurlaub irgendwo in einem abgelegenen Kaff Dörfchen in Frankreich?

Und mit Erholurlaub meine ich sowas wie 14 Tage nur im Liegestuhl und eventuell an irgendeinem See oder Fluss rumliegen und gelegentlich mal ein bisschen rumwandern oder schmucke kleine Städtchen erkundigen. Also viel Zeit zum Lesen.

Ich tippe so auf sechs bis acht Bücher. Kommt natürlich auf die Dicke an. Die Bücher aus der “Princess Diaries”-Serie von Meg Cabot (Die sind toll!) lese ich ja erwiesenermaßen an einem Tag durch, also einem Tag, wo ich auch noch acht Stunden arbeiten war.

Ganz intelligent haben wir auch gestern schon beschlossen, dass kein Laptop mitkommt. Nein, nein, nein! So bescheuert sind wir dann doch nicht, dass wir uns den Urlaub durch unsere eigene Techniksucht verderben lassen.

Jetzt müssen wir nur noch buchen. Gestern abend hab ich den Interchalet durchgewälzt und mich spontan für zwei Regionen entschieden. Mein momentan favorisiertes Dorf liegt irgendwo mitten in den Bergen und hat sage und schreibe 84 Einwohner, nächste Einkaufsmöglichkeit 12 Kilometer oder so. Na dann. Aber auch andere schöne Optionen waren dabei.

(84 Einwohner geht übrigens noch, wenn man mal bedenkt, dass ich mit meiner Familie schon in Ferienhäusern Urlaub gemacht habe, wo das nächste Haus ein paar Kilometer weit weg war.)

Virtuelles Bücherregal aufgehübscht

Wednesday, July 5th, 2006

Librarything ist jetzt ein kleines bisschen hübscher geworden. Einfach so. Quasi über Nacht. Und gefragt hat mich auch keiner, so dass ich’s gerade erst gesehen habe, als ich “Princess in the Spotlight” 3 1/2 Sterne gegeben habe.

Trotzdem: Selbst so kleine Designveränderungen sind schön und machen Spaß. Danke dafür.