Archive for the 'Essen (und Trinken)' Category

Heute kein Trivial Delight

Friday, September 29th, 2006

Deswegen.

Domestic Goddess

Thursday, September 28th, 2006

Auf meiner Liste für das Geburtstagsbüffett stehen schon viel zu viele Sachen. Mal ehrlich, wer braucht noch einen Kuchen, wenn er schon einen Pie machen will? Ich will trotzdem noch einen Kuchen machen, weil ich so selten zum Kuchen backen komme und jede sinnvolle Gelegenheit nutze, es dann zu tun.

Außerdem natürlich mein Chili con carne und meinen Nudelsalat, diesen Rotkohlsalat von Nigella Lawson und die Caipirinhacreme, die’s gestern bei “Das perfekte Dinner” gab. Bei über 15 Leuten hab ich keine Lust und vermutlich auch keine Zeit, Cocktails zu machen, also gibt’s das als Alternativprogramm.

Dann noch Hummus (oder wie man schreibt), Babaganoush, eine Käseplatte und diverse andere Dinge. Und weil meine Gäste auch nicht ganz unfleißig sind, gibt’s dann noch irgendeinen Nachtisch (der Herr S. war leider wieder nicht aufmerksam genug, sich zu merken, was für ein Nachtisch es ist) und eine Pilz-Irgendwas-Pastete (da war wohl ich nicht aufmerksam genug).

Selbstgemachte Bialys natürlich. Auch wenn die Verarbeitung von Hefeteig bei mir immer noch ein Kampf gegen diverse Naturgesetze ist, schmecken die Dinger so gut, dass ich sie meinen Geburtstagsgästen nicht vorenthalten kann. Außerdem stelle ich mir dann immer vor, dass ich der einzige Mensch in Deutschland bin, der überhaupt schon mal Bialys gemacht hat und das ist so ein tolles Gefühl.

Heute, diverses

Monday, August 21st, 2006

Erster Zabaione-Versuch kläglich gescheitert. Der Ehrgeiz damit aber in gigantöse Rekordhöhen geschossen. Ich will jetzt Zabaione-Meisterin werden.

Was ich nicht will: Doofen Promis, von denen ich nur zwei tatsächlich kenne, beim Kochen zusehen. Vor allem, wenn sie’s nicht können.

Außerdem: Im Ofen erhitzte Mirabellen, Reineclaudes und Zwetschen (heißt es Zwetschen oder Zwetschgen, oder kann ich da sagen, was ich will?) mit leicht aufgeschlagener Sahne (aka Zabaione-Ersatz) und Schokoladen-Ganache. Mjamm.

Was ich aber auch will: Ins Bett. Gleich. Am besten sofort.

Fotobeweis

Thursday, August 17th, 2006

Da isse, die Bento-Box:

Bento-Box

Meine Hand daneben zum Größenvergleich. Allerdings ist der Winkel so komisch, dass die Box deutlich größer aussieht, als sie wirklich ist. In Wahrheit ist sie nämlich eher winzig. Ich hab sie heute morgen trotzdem mit Essen vollgestopft. Die Fotobeweise dafür gibt’s heute abend.

Lichtstrahl

Wednesday, August 16th, 2006

Mich kann man ja auch mit kleinen Sachen glücklich stimmen. Obwohl ich diese Woche tierisch genervt bin (und es bisher auch mit jedem Tag nur mehr Gründe gibt, genervt zu sein), bin ich doch im Moment ganz gut drauf.

Der Grund ist ganz einfach: Meine Bento-Box ist da! Nachdem ich heute Morgen noch per Mail rumgenölt hab, dass die bestimmt erst ankommt, wenn ich in Urlaub bin und ich dann meine Eltern zur Post schicken muss, habe ich dann gegen Mittag einen Anruf von dem Herrn S. bekommen, der mir erzählte, dass ein Paket aus Japan für mich angekommen sei. Ab da war ich dann wieder etwas besser gelaunt, obwohl ich dann später am Tag noch mal diverse Motzgründe quasi auf dem Silbertablett serviert bekommen habe.

Die Box ist noch kleiner als ich gedacht habe, obwohl ich mich mental schon darauf vorbereitet habe, dass sie wohl auf den ersten Blick sehr winzig wirken würde. Aber bei genauer Untersuchung gerade eben auf dem Sofa bin ich dann zu dem Schluss gekommen, dass da wahrscheinlich doch deutlich mehr reinpasst als man auf den ersten Blick denkt. Außerdem passen mir kleine Portionen ganz gut, ich will mir schließlich nicht den Bauch vollschlagen, sondern nur eine gute Portion zum Sattwerden mitnehmen. Und so nimmt die Box auch weniger Platz weg, wo ich doch sowieso immer die ganze Tasche mit Kram vollgepackt habe.

Na ja, das Wetter wird besser (angeblich), die Woche näher sich dem Ende und morgen kann ich endlich mein Mittagessen in meiner nagelneuen Bento-Box mit zur Arbeit nehmen. Ich versuche jetzt, mich auf die positiven Dinge zu konzentrieren und den ganzen negativen Gedankenmüll weit wegzuschieben. Ansonsten könnte ich nämlich stundenlang nur meckern. Und das will ja echt keiner. (Nö, Winnie?)

Rauskommen

Monday, August 14th, 2006

Man kennt ja prinzipiell viel zu wenig von seiner direkten Umgebung. Wenn ich mal überlege, was wir in Amerika in zwei Wochen rumgedüst sind und was wir da alles gesehen haben. Und dann stelle ich fest, dass ich noch nicht mal weiß, was es bei uns in allernächster Nähe so alles gibt.

Der Lutz vom Bioladen, der uns aus Prinzip duzt, mahlt mir das Buchweizenmehl frisch, wenn ich welches brauche. Muss noch rauskriegen, ob die beim Griechen auch echten griechischen Joghurt haben und demnächst mal zum Schlesier fahren und da so eine leckere Wurst kaufen, wie meine Tante sie neulich hatte.

Als wir dann am Wochenende mal die B51 rauf nach Burscheid gefahren sind, wurden mir die Ausmaße unseres lokalen Unwissens erst mal so richtig bewusst. Erst waren wir beim Bauernhof Klein Fleisch aus eigener Schlachtung kaufen, dann bei dem Obstgut Engelrath, wo ganz intelligent gleich vorne ein paar Schalen mit Äpfeln liegen und ein Messer dabei, damit man probieren kann (der letzte war der leckerste, aber ich hab den Namen natürlich schon vergessen) und dann noch beim Thomashof, wo man nicht nur frische Milch, Joghurt und Käse aus eigener Herstellung kriegt, sondern im günstigsten Fall auch niedliche kleine Ziegen streicheln kann.

Auf dem Rückweg dann vorbei an der Diepentalsperre. Die komische Sechziger-Jahre-Atmosphäre war uns da aber etwas unheimlich. Außerdem natürlich:

Ich: Ui, ein Mini-Golfplatz!
Herr S.: Wer spielt denn überhaupt noch Mini-Golf?
Ich: Hallo?!? Wer bitte will denn nicht Mini-Golf spielen?
Herr S.: Na gut, willst du?

Wir haben nicht. Statt dessen sind wir einmal um die Talsperre gelaufen und sind dann nach Hause gefahren. Aber mal ehrlich: Warum sollte man denn nicht Mini-Golf spielen wollen? Versteh ich nicht. Das ist auch so eine Geschichte, die man sich als (zumindest pro forma) Erwachsener immer wieder vornimmt, wegen Kindheitsnostalgie und überhaupt, weil es witzig ist. Und dann nie macht. Genauso wie ich noch nie Plätzchenteig gemacht habe, um dann gar keine Plätzchen zu backen, sondern einfach ganz dreist den ganzen Teig roh zu essen.

Nach ausführlicher Recherche hab ich aber noch andere Hofläden gefunden. In Leichlingen, Leverkusen, Burscheid, Bergisch-Gladbach, vom Oberbergischen fang ich jetzt gar nicht erst an. Das wäre mir auch nur fürs Einkaufen etwas zu weit. Aber man kann ja mal hinfahren am Wochenende und sich außerdem noch ein bisschen die Gegend ansehen. Ich kenn da sowieso viel zu wenig. Und wirklich weit weg ist es ja dann auch nicht.

Was ich gestern gelernt habe

Thursday, August 10th, 2006

Sushi All You Can Eat funktioniert nicht. Jedenfalls hab ich’s jetzt zwei Mal gemacht, in zwei verschiedenen Restaurants und beides Mal war es eher unbefriedigend.

Dieses Mal waren wir im hiesigen Sushi-Restaurant, dem Suki am Marktplatz in Opladen. Mittwochs kann man da für 15,90 Euro vom kalten und warmen Büffet essen, so viel man will und gestern haben wir das mal ausprobiert.

Dabei war dieses Mal die Qualität der Sushis vollkommen in Ordnung, es war nur zu wenig Auswahl und zu viel Stress, wenn man jedes Mal, wenn eine neue Ladung ans Büffet kam, zu eben diesem sprinten musste, um auch noch was von den guten Teilen abzubekommen. Positiv zu vermerken ist, dass sich die anwesenden Leute alle sehr anständig verhalten haben und sich nicht den Teller mit den besten Sachen vollgepackt haben, sondern darauf geachtet haben, dass für die anderen auch noch genug da ist. Sowas ist ja auch nicht unbedingt selbstverständlich.

Aber ein Sushi-Restaurant-Besuch ohne Thunfisch ist irgendwie nix. Wenigstens hat die Bedienung zugegeben, dass sie das nicht machen, weil es einfach zu teuer ist. Na ja. Aber Ehrlichkeit goutiere ich ja generell, außerdem weiß ich dann definitiv, dass die Büffet-Option nichts für uns ist.

Ansonsten hatte ich mir vom All You Can Eat weniger “Zuschlagen, bis der Bauch voll ist” als vielmehr “Mal ausprobieren, was man sonst nie isst” versprochen, konnte das aber nicht wirklich in die Tat umsetzen. Sepia gab’s und Tako (gekochter Oktopus), Lachs, Dorade und Hering, viele Sushis mit Gemüse, California Rolls und bestimmt auch noch irgendwas, was ich jetzt vergessen habe. Außerdem ein paar warme Gerichte, die aber eher durchschnittlich und unspezifisch waren und meine geliebte Miso-Suppe.

Wer jetzt genau diese Dinge mag und sich mal ordentlich einen Abend satt essen will, für den lohnt es sich vielleicht sogar. Da wir aber schon bestimmte Vorlieben entwickelt haben (Thunfisch und Inari für mich, Thunfisch und gebratener Aal für den Herrn), werden wir beim nächsten Mal wohl wieder à la carte bestellen, und dann genau das auf dem Teller haben, was wir am liebsten essen.

Ansonsten ist das Suki aber durchaus zu empfehlen. Der Preis ist für ein Sushi-Restaurant angemessen (also nicht billig, aber durchaus bezahlbar) und über die Qualität kann man auch nichts Negatives sagen. Der Herr S. ist nicht so begeistert davon, dass es nur Kirin-Bier vom Fass gibt und alle anderen Sorten aus der Flasche. Ich vermisse Soja-Milch-Getränke, aber eigentlich auch erst, seit ich neulich in der Bento Box in Köln diesen tollen matcha soy shake getrunken habe.

Außerdem ein Pluspunkt: Der Lieferservice. Den werden wir demnächst mal hier auf der Arbeit ausprobieren. Bestellzettel hab ich heute schon mal mitgebracht. Ob das dann auch einwandfrei funktioniert, wird sich rausstellen.

Total wichtiges Update

Wednesday, August 9th, 2006

Das Mini-Bounty wurde soeben (16:32) verspeist. Lecker war’s.

Abnehmtricks

Wednesday, August 9th, 2006

Das Mini-Bounty als Belohnung sehen und dann eben doch noch nicht essen, sondern wieder schön hinlegen und liebevoll angucken.

So gegen 15 Uhr vielleicht.

Vorher gibt’s Kiwis. Die sind auch lecker und stimmen mich wieder nachdenklich. Warum ess ich eigentlich so wenig Obst? Die Antwort auf diese Frage habe ich bislang aber noch nicht gefunden.

Wunder des Alltags

Monday, August 7th, 2006

Warum schmecken frittierte Bananen eigentlich eher wie Äpfel?

Oder empfinde ich das nur so, weil ich irgendwie eine Erklärung dafür brauche, warum ich Bananen zwar generell so überhaupt gar nicht mag, in frittierter Form und mit Honig beträufelt dagegen außergewöhnlich lecker finde?